Personalmarketing

Ein Negativ-Beispiel dafür, dass ein schlechtes Image sogar das Unternehmen in den Ruin treiben kann, ist Schlecker. Ein Unternehmen mit mehr als 7,4 Milliarden Euro (2008) Umsatz und 14.000 Filialen – plötzlich pleite. Die gnadenlose Ausbeutung der Mitarbeiter mit Hungerlöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen führte dazu, dass immer mehr Menschen Schlecker boykottierten. Es zeigt wie wichtig das Image eines Unternehmens ist.

Unterschätzen Sie nicht das Werbepotential eines Mitarbeiters. Die schlechten Arbeitsbedingungen für Amazon-Mitarbeiter schaden dem Unternehmen. Jeff Bezos muss sich aber keine Sorgen machen, weil ihm Steuervorteile einen durch die Brüssler Politik geschützten Wettbewerbsvorteil geben. Ein Vorsprung, der sich ein schlechtes Image leisten kann. Bei den Paketdiensten sieht das schon anders aus. Auch diese Mitarbeiter werden gnadenlos ausgebeutet. Da aber alle Paketdienste so arbeiten, gleicht sich das wieder aus.

Schlechte Arbeitsbedingungen haben aber noch weitere Effekte. Beispielsweise entstehen hier Nachwuchs-Schwierigkeiten. Wer will schon bei einem schlechten Arbeitgeber arbeiten?